Zukunft ohne Atomwaffen!

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Mittwoch, 8. Februar 2012

19. Oktober 2011, Veranstaltung

05.08.2011: Deutschlandfunk

Zwischen Abrüstung und Abschreckung

«Das weltweite atomare Vernichtungspotenzial ist auch 66 Jahre nach dem ersten Abwurf einer Atombombe absurd hoch. Die Strahlkraft der Bombe als Statussymbol und Machtinstrument ist immer noch ungebrochen - und eine nuklearwaffenfreie Welt in weiter Ferne.» Mit O-Ton Reiner Braun und Oliver Thränert.

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66 Jahre Hiroshima und Nagasaki

05.08.2011 Am 6. August jährt sich der Atombombenabwurf auf Hiroshima zum 66. Mal. An diesem Tag werden auch in Deutschland wieder mehrere Dutzend Veranstaltungen stattfinden, um für eine atomwaffenfreie Welt zu werben, darunter auch der Pacemakers-Radmarathon durch Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz mit 150 Teilnehmern. Um an diesem Tag neben den regionalen Veranstaltungen auch ein bundesweites Signal auszusenden, soll der Aufruf mit breiter Unterstützung aus allen Bereichen der Zivilgesellschaft am 6.August als Anzeige in der taz und der Frankfurter Rundschau veröffentlicht werden.

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» Pressemitteilungen zu den Hiroshima- und Nagasaki Jahrestagen

5-Minuten-Vorlesung

 mit Nina Eisenhardt

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Wir arbeiten weiter für eine Zukunft ohne Atomwaffen

Nach erfolgreichem Abschluss der Unterschriftenaktion, ist ein neuer, gesellschaftlich breiter ausgerichteter Koordinierungskreis entstanden. Er wird eine Zukunft ohne Atomwaffen fördern und sich für eine Nuklearwaffenkonvention einsetzen.

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„Entweder wir schaffen die Atomwaffen ab oder diese vernichten den Planeten und die Humanität“

... heißt es im berühmtesten Friedensmanifest der Geschichte, dem Russell Einstein Manifest von 1955.

Die Gefahren der Atomwaffen sind zum Beginn des 21. Jahrhunderts – wie wissenschaftliche Studien, Dokumente selbst ehemaliger Atomwaffenbefürworter wie Henry Kissinger aber besonders  der bisherige Generalsekretär der IAEO El Baradei mahnend und warnend feststellte „bedrohlicher als je zuvor in der Geschichte“.

Die mehr als 400.000 Toten, die traumatisierten Überlebenden von Hiroshima und Nagasaki, die Hibakushas, sind eine bleibende und mahnende Erinnerung an die wenigen Minuten, grauenhaftester Zerstörung, verbrannten menschlichen Fleisches, tiefsten Leidens und des Auslöschens zweier Städte.

Es war viel Glück und einige Zufälle mit im Spiel, das uns ein weiterer, diesen Planten möglicherweise vernichtender Atomwaffeneinsatz, seither erspart geblieben ist.

Atomwaffen bedrohen uns täglich

Die Quantität und Qualität dieser modernen Massenvernichtungswaffen, ihre Minimalisierung und damit angebliche Einsatzfähigkeit auch bei konventionellen und asymmetrischen Kriege, die Gefahren einer massiven Proliferation, die Terrorismusgefahr, die Einsatzstrategien besonders der NATO sind Belege für die nach wie vor über uns schwebende Drohung eines Nuklearkrieges, aber auch eine Herausforderung für die friedliche Welt.

Die Modernisierung der Atomwaffen geht besonders in den USA aber auch in anderen Atomwaffen besitzenden Ländern weiter. Die USA bereitet die Entwicklung einer neuen Atomwaffen und die Modernisierung ihres Potentials vor 32 Millionen sind im Haushalt 21010 als Einstieg dafür vorgesehen

Das „window of opportunity“ zur Abschaffung der Mörderwaffen ist u.a. durch die Reden von US-Präsidenten Obama geöffnet. Sicher nicht für ewig aber ganz sicher für diesen Moment, als historische Chance.

Wir müssen die Chance nutzen, durch politischen Druck auf die Regierunge, durch unsere unüberhörbare Forderung. Für einen Planten ohne Atomwaffen.

Koordinierungskreis "Zukunft ohne Atomwaffen" (ZoA)